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KatzenpapaPrivates Tohuwabohu

Montag ist Ruhetag meint Tuffi V

Tuffi und Karl am Fenstersims

Heute beschließen Tuffi und ich, Ruhe zu nehmen von all dem Trubel. So haben wir gestern doch zusammen die NFL-Playoffs geguckt und sind ziemlich durch. Ehrlicherweise nicht deswegen, schließlich übermannt uns die Trauer um unseren kleinen Stinker Karl immer wieder.

Kein Konfrontationskurs

Aber heute konfrontiere ich nichts mehr. Noch immer habe ich Probleme damit, zu begreifen, was passiert ist. Immernoch warte ich das ein Anruf vom Tierarzt kommt, der sagt, Karl könne jetzt abgeholt werden. Doch das Telefon bleibt stumm und niemand meldet sich. Es schmerzt mich weiterhin, wie Karl arm die Wohnung jetzt zum Teil ist. Kein Miauen, sein Lieblingsspielzeug ist auch im Karton und generell fehlt er einfach, wie er unter den Sofa Bezügen schläft und dort eine riesige Kuhle aushebt.

Karl unter dem Laken
Vorher – nachher. Schlafen geht überall

Wir können daran jetzt aber nichts ändern. Das Leben ist scheiße und ungerecht, dennoch muss ich es Leben. Wenn nicht für mich, so doch für Tuffi, denn sie hat unabhängig von Karls Schicksal ein tolles restliches Leben verdient. Also muss ich jetzt die Kraft aufbringen, ihr Katzenpapa zu sein. Der beste Katzenpapa für sie zu sein. Ihr damit zu helfen, diesen Verlust zu überwinden, und so muss ich mehr denn je den Spielpartner ersetzen oder es zumindest versuchen.

Neue Katze, neues Glück? Wohl kaum. Oder?

Auch huschte mir kurz der Gedanke über, gegebenenfalls eine neue Katze ins Haus zu holen, die im selben Alter wie Tuffi ist. Das fühlte sich falsch an. Neben eine monetären Problematik, die es bei mir aktuell nunmal gibt, wäre das auch stressig. Schließlich könnten sich die 2 neuen Katzen nicht verstehen und bei der typischen Alterssturheit der Katzen wäre das fatal. Außerdem fühlt es sich nicht richtig an, einen „Ersatz“ für Karl zu holen. Wäre die neue Katze auch kein Ersatz sondern eher neuer Spielgefährte für Tuffi, so fühlt sich das falsch an.

Was mir persönlich wider Erwarten hilft, sind die Beileidsbekundungen und die tröstenden Worte von Freunden und Familie. Es fühlt sich alles nicht mehr so alleine und unmöglich an. Vielmehr schöpfe ich Kraft daraus, auch wenn der Tank ehrlicherweise ziemlich leer bleibt. Denn Karl bringt das leider nicht zurück. Er ist weg und wird es auch für immer sein.

Hier geht es zu Tag 4 des Trauer-Tagebuchs.

Hier geht es zu Tag 6 des Trauer-Tagebuchs.

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